Rechtsanwalt Kümpfbeck München

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Rechtsanwalt Hausdurchsuchung München - Durchsuchung von Geschäftsräumen, Aussage- verweigerungsrecht

Die Durchführung einer Hausdurchsuchung der privaten Wohnung oder auch der Geschäftsräume einer Firma ist aufgrund des damit verbundenen Eingriffs in die Grundrechte an strenge Vorgaben und Voraussetzungen geknüpft. Gem. § 105 StPO darf eine Hausdurchsuchung beispielsweise im Grundsatz nur auf Grundlage einer entsprechenden richterlichen Anordnung (sogenannter Durchsuchungsbefehl) und nur ausnahmesweise (bei Gefahr in Verzug) ohne richterliche Beteiligung von Seiten der Staatsanwaltschaft oder Polizei initiiert werden.

 

Des Weiteren ist eine Hausdurchsuchung im Grundsatz unzulässig, wenn diese zur Nachtzeit, d.h. gemäß § 104 Abs. 3 StPO zwischen 21.00 Uhr am Abend und 04.00 Uhr (zwischen April bis September), bzw. 06.00 Uhr (zwischen Oktober und März) durchgeführt wird. Hiervon sind allerdings diverse Ausnahmen, z.B. bei „Gefahr im Verzug" oder wenn sich um die Wiederergreifung eines entflohenen Gefangenen handelt, möglich.

 

Im Falle einer soeben eingeleiteten Hausdurchsuchung können Sie sich jederzeit mit unserer Kanzlei in Verbindung setzen, um Ihre grundrechtlich normierten Rechte zu wahren, sich anwaltlicher Unterstützung zu versichern und natürlich um eine optimale Ausgangsbasis für das sich daran anschließende Strafverfahren zu gewährleisten.

Juristischer Rat bei Durchsuchungen - Rechtsanwalt Michael Kümpfbeck München.