Rechtsanwalt Kümpfbeck München

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Rechtsanwalt Arbeitszeugnis München - Arbeitszeugnis anfechten, Codes im Arbeitszeugnis

In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses das Recht auf Erstellung eines Arbeitszeugnisses. Hierbei unterscheidet der Gesetzgeber das „einfache" Arbeitszeugnis" vom sog. „qualifizierten" Arbeitszeugnis. Letzteres beinhaltet neben den Personalien des Arbeitnehmers und der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses insbesondere auch eine Beurteilung der Führung und der Leistung des Arbeitnehmers.

 

Ein Arbeitszeugnis muss dabei gemäß ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung stets „wohlwollend" formuliert werden, um insbesondere das künftige berufliche Fortkommen des Arbeitnehmers nicht zu erschweren. Wird diese höchstrichterliche Vorgabe nicht eingehalten, besteht ein, jederzeit gerichtlich durchsetzbarer, Anspruch des Arbeitnehmers auf Erstellung und Aushändigung des vorgenannten wohlwollenden, qualifizierten Arbeitszeugnisses.

 

Dies gilt insbesondere auch dann, wenn z.B. berufsbedingte Leistungsmerkmale im Arbeitszeugnis nicht de lege artis aufgeführt werden (vgl. hierzu bspw. Urteil des BAG vom 12.08.2008, Aktenzeichen 9 AZR 632/07).

 

Informieren Sie sich in unserer Kanzlei, mit welchen „Codes" Arbeitgeber möglicherweise ein Arbeitszeugnis versehen, um evtl. negative Äußerungen zu beschönigen, bzw. lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis juristisch auf derartige „Codes" überprüfen. Selbstverständlich sind wir auf Arbeitgeberseite auch gerne bei der rechtssicheren Formulierung eines Arbeitszeugnisses behilflich.

Sie haben juristische Fragen zum Thema Arbeitszeugnis - Rechtsanwalt Michael Kümpfbeck München. Ich vertrete Sie gerne!